Anfrage eines unmittelbaren Anrainers bei öffentlicher Fragestunde anläßlich der 8. Gemeinderatssitzung am 24.3.2017:

Moscheebetrieb Unterstadtgries?

Er berichtet von einem Brief der Stadtgemeinde, in dem davon die Rede sei, dass die Vertreter der Stadtgemeinde (Stadtrat) den Eindruck haben, dass der Verein mit den in unmittelbarer Nähe wohnenden Nachbarn ein gutes Einvernehmen habe. Dem sei nicht so, weil auch er so ein Nachbar ist und kein gutes Einvernehmen mit dem Verein hat. Ich kenne noch andere fünf Nachbarn, von denen keiner ein gutes Einvernehmen hat. Wo hat man diese Behauptung her? Eine Lüge?

Bei der Vorstellung des Projekts am 17.11.2011 durch den Verein, sagte dieser ausdrücklich, dass es keinen Moscheebetrieb geben wird. Nur unter dieser Bedingung wurde von den Nachbarn geduldet, dass dieses Projekt weiterlaufen konnte. Es sollte eine Anlaufstelle für Leute werden, die aus ihrer Heimat nach Vöcklabruck übersiedeln wollen — und zwar nur von Freitag bis Sonntag.

Der Vereinsbetrieb, wie er jetzt angedacht ist, hat damit nichts mehr zu tun. Des Weiteren ist eine Lärmbelästigung durch ständiges Ankommen, Aussteigen, Unterhalten (auch nachts) und das vor allem in der Durchfahrt, wo es am lautesten ist, vorhanden und ich wohne genau dort.

Zweite Frage: Wo ist dieses Protokoll von Hr. Ing. Doppler? Es soll bei der Gemeinde aufliegen, ist aber nicht zugänglich?

Warum unterbindet man diesen Moscheebetrieb in einem Wohngebiet nicht, warum befürwortet man das? Welche Argumente gibt es, dass man in Österreich so etwas zulässt?

Die 130 Unterschriften aus 2011 bekunden, dass man grundsätzlich gegen das Projekt ist. Warum wird dieses Projekt jetzt durch einen weiteren Umwidmungsantrag, der damals abgelehnt wurde, ein zweites Mal mit einer fadenscheinigen Begründung weiterbehandelt?

Es war im Saal muxmäschenstill.

Der Bürgermeister antwortet zur Behauptung im Schreiben des guten Einvernehmens: Die Formulierung in diesem Schreiben war falsch. Es steht für diesen Fehler, weil er es auch unterschrieben hat und trage die Verantwortung.

Die zweite Frage wird Hr Bürgermeister schriftlich beantworten (laut den Regeln der öffentlichen Fragestunde).

   
   
   

Aktuelle Infos  

zu Umständen und Lage:

Umstrittene Umwidmung 

 

 


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Gerichtsakt beendet
Bürgermeister klagte "BiZ"


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Taqiya - Bericht


Vortrag und Diskussion: 

"Wozu Zivilcourage?"
mit Mag Markus Amann

am 24.11.2017
Referenz:  HIP-Haus


Ursachen erkennen:
Ein Vortrag von Dr. H.J. Maaz

Diskussion: Maaz - Popp

Aktuelle Weltlage:
D.Ganser, E.Drewermann


"Wenn die Begriffe nicht stimmen, dann ist das,
was gesagt wird, nicht das Gemeinte.
Wenn das, was gesagt wird, nicht das Gemeinte ist,
dann sind auch die Taten nicht in Ordnung.
Wenn die Taten nicht in Ordnung sind, dann verderben die Sitten.
Wenn die Sitten verderben, dann wird die Justiz überfordert.
Wenn die Justiz überfordert wird, dann weiß das Volk nicht,
wohin es sich wenden soll.
Deshalb achte man darauf, dass die Begriffe stimmen.
Das ist das Wichtigste von allem." (Konfuzius)


Opfermentalität


Die Bürgerinitiative Zivilcourage wird durch Anwaltsvertretung unterstützt,
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